Hardt bald im „Kommando Freisler“-Prozess vor Gericht

Im Folgenden dokumentieren wir Auszüge aus einem Artikel von npd-blog.info über
die Verwicklung von Alexander Hardt in die „Kommando Freisler“-Geschehnisse,
wegen denen er sich wohl bald vor Gericht verantworten muss.

Geldstrafe für ‚Kommando Freisler‘

3 November 2009
Das Amtsgericht Herzberg hat am 02. November 2009 zwei Neonazis wegen gemeinschaftlicher Volksverhetzung zu Geldstrafen in Höhe von 3.600 und 3.000 Euro verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die 32 und 30 Jahre alten Männer als Mitglieder der Rechtsrockband “Kommando Freisler” die 2003 erschienene CD „Geheime Reichssache“ mit volksverhetzenden Texten aufgenommen hatten. Das Gericht blieb damit unter den Forderungen der Staatsanwaltschaft, die auf Haftstrafen von einem, bzw. einem halben Jahr auf Bewährung plädiert hatte. Die Verteidiger der Angeklagten hatten eine Geldstrafe in Höhe von 2.000 Euro bzw. einen Freispruch gefordert.

[…]

Ein dritter Angeklagter musste vorerst nicht vor Gericht erscheinen. Ursprünglich wollte das Amtsgericht am Montag im Fall „Geheime Reichssache“ auch gegen den aus Neustadt stammenden Alexander H. verhandeln. Das Verfahren wurde jedoch kurzfristig abgetrennt, weil sein Verteidiger Jürgen Rieger in der vergangenen Woche einem Schlaganfall erlegen war. H. gehört in Schleswig Holstein zu den Kadern der rechtsextremen Szene und zählt auch an seinem jetzigen Wohnort Neumünster zu den Führungsfiguren. Er hat weitläufige Kontakte zur rechtsextremen Szene in Schweden und war zuletzt im Oktober dieses Jahres in die Schlagzeilen geraten. Unter der Adresse des Neonazi-Treffpunktes „Club 88“ hatte er ein Gewerbe angemeldet und bietet dort sog. „Polenschlüssel“ an. Dabei handelt es sich offenbar um eine Art von Generalschlüssel, der von Autodieben verwendet wird, um ein Kraftfahrzeug zu entwenden“.

Momentan hält sich der H. des öfteren in der Nähe des früheren NPD-Landesvorsitzenden Peter Borchert auf. Mit ihm teilt er offenbar dessen jüngste Leidenschaft, sich bei der berüchtigten Rockerclique „Bandidos“ zu engagieren. Unklar ist bislang, wann der Prozess gegen ihn im Beisein eines neuen Verteidigers eröffnet wird.

[…]“

Den ganzen Artikel findet ihr unter http://npd-blog.info/2009/11/03/kommando-freisler36003000strafe/


1 Antwort auf “Hardt bald im „Kommando Freisler“-Prozess vor Gericht”


  1. 1 Karl-Heinz Zanger 31. Januar 2010 um 12:07 Uhr

    Polenschlüssel Betrug!

    Vorsicht bei Bestellungen von der Internetseite www.polenschluessel.de
    Die Betreiber der Seite nehmen Bestellungen und Anzahlungen entgegen und liefern die betreffende Ware dann nicht aus. (Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft sind vorbereitet – und bereits in Auftrag gegeben).
    Berechtigte können die Ware zum Beispiel auch über multipick.de problemlos bestellen.

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