Archiv für Januar 2017

[NMS] Angriff auf das Auto des NPD-Ratsherrn Mark Michael Proch


Offenbar ist Anfang der Woche zu einem Angriff auf das Auto des Neumünsteraner NPD-Ratsherrn Mark Michael Proch gekommen. Wir dokumentieren einen Artikel, der auf indymedia erschien: „proch hetzt immer wieder gegen geflüchtete, glorifiziert hitler und den nationalsozialismus, ruft zu gewalt gegen andersdenkende auf und beteiligt sich auch selber an übergriffen gegen politische gegner. 2017 wollte der anmelder der nazidemo am 22.10.2016 richtig loslegen, nun scheint ihm aber schon früh die luft auszugehen. als er die trauerfeier seines jüngst verstorbenen arbeitgebers verließ, durfte er in seinem schicken anzug erstmal im strömenden regen zwei reifen an seinem auto wechseln.“ Hier könnt ihr alles lesen.

Neues Jahr, neue Kategorie auf unserer Seite: #radicalpast

Bei Twitter werden unter dem Hashtag „radicalpast“ fast in Archiven vergessene Perlen autonomer Geschichte zum Besten gegeben. Was sich hier zu Neumünster finden lässt, könnt ihr ab sofort auch auf unserer Seite übersichtlich nachvollziehen.


In diesem Zusammenhang sei an die Blockade des Textilmuseums 1986 oder an die zweieinhalbstündige Straßenschlacht nach dem WM-Finale 1990 erinnert, aber auch an die Besetzung der Anscharkirche am 12.9.1991. Mit der Besetzung wollten refugees gegen ihre Zwangsumverteilung in die ehemalige DDR, wo sie extrem rechte Pogrome befürchteten, demonstrieren. Knapp zwei Monate später werden sie dennoch nach Greifswald geschickt, wo sie von 200 Nazihools erwartet werden, die sie mit Flaschen, Steinen und Leuchtmunition angreifen. Nachts werden die Betroffenen von solidarischen Genoss*innen aus Neumünster und anderen Städten Norddeutschlands mit Privat-PKWs und einem Bus evakuiert und wieder nach Neumünster gebracht. Die u.a. vom Infoladen Omega herausgebrachte Dokumentation zur Odyssee der refugees haben wir auf unsere Seite hochgeladen, so dass Interessierte auch mehr dazu lesen können.

#Neujahrsgrüße von der Antifa

--- An alle Faschist*innen: 2017 wird ungemütlich. Auch dieses Jahr werden wir euren Nazimüll von den Straßen entfernen und eure Lügen entlarven! A propos: Im Falderapark schmücken nun antikapitalistische, antimilitaristische und antifaschistische Plakate anstelle eurer braunen Hetze das Stromhäuschen und informieren Passant*innen z.B. zum #G20-Gipfel im Sommer in Hamburg. --- An alle Genoss*innen: Lasst euch in #Kaltland nicht unterkriegen, auf ein kämpferisches und erfolgreiches Jahr voller Widerstand und Solidarität. #alwaysantifascista