Archiv der Kategorie 'Club88'

Recherche-Broschüre erschienen

Das Bündnis gegen Rechts hat seine Recherchen zur Naziszene in Neumünster in der Broschüre „Braune Falle(n) in Neumünster“ veröffentlicht, die auch an Schulen in der Stadt verschickt wurde.
Auch die Gruppe „Nazi-Watch-SH“ setzt ihre Arbeit im Jahr 2014 fort, auf indymedia linksunten erschien das Porträt eines weiteren NPD-Kandidaten aus der Stadt an der Schwale. Know your enemy!

Artikel über ehemaligen B&H-Aktivisten aus NMS erschienen

Die Antifa NMS hat vor einigen Tagen auf indymedia linksunten einen Artikel unter dem Titel „Björn Schmidtke und seine rechten Geschäftswelten zwischen Rockern und Rotlicht“ veröffentlicht. Darin geht es um die geschäftlichen Umtriebe des ehemaligen Blood & Honour-Aktivisten in Neumünster und Umgebung. Checkt das aus!

[UPDATE] SH-weite Kampagne „An die Substanz“ gestartet!

UPDATE: Im Rahmen der Kampagne ist ein erster, umfrangreicher Artikel über Nazi-Läden in NMS erschienen (siehe hier).


An dieser Stelle sei auf die SH-weite Kampagne „An die Substanz“ verwiesen, die rechte Rückzugsräume und Geschäftswelten aus der Deckung holen und angehen will. Unter http://andiesubstanz.noblogs.org/ werden auch der Club88 und die Titanic vorgestellt. Im Aufruf heißt es: „Nutzen wir die nächsten Monate, um all das, was zur rechten Infrastruktur und Erlebniswelt zu zählen ist, dort wo sich die Wähler/innen von Gutsche, Oelke, Proch und Co. herumtreiben, kräftig aufzumischen, auszuhebeln und in der Versenkung verschwinden zu lassen. It’s up to you! Zusammen mit langem Atem und viel Phantasie: Gegen rechte Strukturen und rechten Lifestyle vorgehen – Nazis in die Pleite treiben!“ Übrigens: Im nächsten Antifa-Café (am 15.08.2013 in der Alten Meierei in Kiel) wird diese Kampagne näher vorgestellt.

NMS: Alexander H. erneut vor Gericht

Neonazi Alexander H., der bei den inzwischen verbotenen Bandidos Neumünster als Sergeant at Arms auftrat, muss sich seit Dienstag erneut vor Gericht verantworten: „Die Liste der Vorwürfe, die am Dienstag vor dem Amtsgericht verlesen wurden, ist lang: Gleich drei Mal soll der Neonazi Alexander H. (32), der später auch Mitglied bei dem mittlerweile verbotenen Rockerclub „Bandidos Neumünster“ war, heimlich aufgezeichnete Gespräche ins Internet gestellt haben. […] Außerdem soll der Neumünsteraner im Juli 2011 eine Facebook-Seite betrieben haben, auf der für jeden einsehbar der Totenkopf der 3. SS-Panzer-Divison und somit ein verbotenes Nazi-Symbol prangte. Und es soll bei einer Durchsuchung seiner Wohnung eine verbotene Stahlrute sichergestellt worden sein.“ (Quelle hier)

Bereits 2003 stand H. wegen der Schändung des Cap Arcona-Denkmals in Neustadt i.H. durch einen deutschen Ableger der neonazistische Terrorgruppe „Combat 18″ vor Gericht und wurde im Jahre 2010 im „Kommando Freisler„-Prozess wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe verurteilt. In letzter Zeit tauchte er vor allem wegen seiner Aktivitäten im Rocker-Milieu vor Gericht auf, ohne aber sein Engagement für bspw. den Club 88 einzustellen, den er u.a. in sozialen Netzwerken oder auf einschlägigen neonazistischen Internetseiten bewirbt.


Auf der Feier zum 15jährigen Bestehen des Club 88: Alexander H. (Mitte) mit seinen noch aus Ostholsteiner Zeiten bekannten Kameraden Marco E. (links), Sänger der Rechtsrockband „Words of Anger“, und Lars B. (rechts), der zu den dänischen Blood&Honour-Kreisen gehört und Hardt mit seinem Namen bei den Geschäften mit seinen Schlagschlüsseln aushilft (vgl. hier).

Zum taz-Artikel: http://www.taz.de/Rocker-vor-Gericht/!100105/
Zum shz-Artikel: http://www.shz.de/nachrichten/top-thema/artikel/rocker-wegen-internet-taten-vor-gericht.html

NMS: Im Frühling grünt es so schön… AKTUALISIERT!

2. Update: Im Kreis Segeberg wurden „schon“ die ersten NPD-Plakate aufgehängt, jedoch binnen 24 Stunden von Antifaschist_innen wieder entfernt. Mehr dazu hier.

Update: Inzwischen ist bekannt geworden, dass auch das Auto bzw. die Wohnung des Vorsitzenden des NPD-Kreisverbands Segeberg-Neumünster, Daniel Nordhorn (siehe link), Bekanntschaft mit grüner Farbe gemacht hat. Mehr dazu hier.

In zeitlicher Nähe zum Internationalen Tag gegen Rassismus gab es in Neumünster einiges zu hören und zu sehen. Einerseits fand am 21.3.12 unter dem Motto „Jetzt. Es ist 5 vor 12!“ eine Kundgebung verschiedener Vereine und Parteien statt, bei dem Trillerpfeifen und Topfdeckel für die nötige akustische Untermalung dienten (siehe KN-Artikel). Andererseits wurde die antifaschistische Kampagne „Farbe bekennen- Den rassistischen Wahlkampf in Schleswig Holstein sabotieren!“ eröffnet, indem in der Nacht von Freitag, den 23.3.12 auf Samstag, den 24.3.12 der Club 88 grün eingefärbt und mit der Parole „Farbe bekennen gegen Nazis“ versehen wurde. (Infos zur Kampagne, zum Auftakt hier). Da die NPD-Liste leider zur Wahl zugelassen wurde, dürfen wir uns immerhin auf einen farbigen (Anti-)Wahlkampf freuen.