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[NMS] Proch unter Druck: Erfolgreicher Antifa-Protest vor der Ratsversammlung


Etwa 20 Antifas aus Neumünster haben sich gestern mit Transparenten vor dem Rathaus postiert, um anlässlich der Sitzung der Ratsversammlung gegen die Rocker- und Naziterror-Verstrickungen des NPD-Ratsherrn Mark Michael Proch zu demonstrieren.

Proch war von dem Aufruf der Antifaschistischen Aktion Neumünster offenbar so eingeschüchtert, dass er sich nicht alleine zum Rathaus traute. Schon 45 Minuten vor Beginn der Ratsversammlung eskortierten ihn ganze zehn KameradInnen, die größtenteils aus anderen Städten Schleswig-Holsteins angereist waren, zum Nebeneingang. Angesichts der Hinweise darauf, dass Proch Kontakte zu Naziterroristen von „Combat 18″ pflegt und mit dem verbotenen Neonazi-Netzwerk „Blood & Honour“ zusammenarbeitet, war es durchaus aussagekräftig, dass der Neumünsteraner Nazi Patrick Freutsmiedl zu seiner Eskorte gehörte. „Frustschniedl“, wie ihn die Satire-Seite „Hooligans gegen Satzbau“ taufte, war u.a. dadurch aufgefallen, dass er in sozialen Medien „Werbung “ für „Blood & Honour“ verbreitete, mit „C18″ unterschriebene Morddrohungen auf Stromkästen etc. schmierte und offen mit dem Naziterroristen Anders Breivik sympathisierte (vgl. Screenshots in diesem Indymedia-Artikel).

Die anwesende Presse griff den von den Antifas verlesenen Redebeitrag auf und berichtete umfangreich (siehe Kieler Nachrichten, Holsteinischer Courier 1/2).

KEINE RUHE FÜR NAZIS – SCHMEIßT PROCH AUS DER RATSVERSAMMLUNG!

[NMS] Video zu Prochs Verstrickungen online


Zieht euch das Video zu den Hintergründen von Mark Michael Prochs Rocker- und Naziterror-Verstrickungen rein, kommt am nächsten Dienstag vors Rathaus in Neumünster und macht Druck: Keine Ruhe für Nazis – Schmeißt Proch aus der Ratsversammlung!

[NMS] 13.06.2017: Keine Ruhe für Nazis – Schmeißt Proch aus der Ratsversammlung!


Am 13.06.2017 findet die nächste Sitzung der Neumünsteraner Ratsversammlung statt, mit dabei auch der NPD-Ratsherr Mark Michael Proch. Vor Kurzem deckten antifaschistische Recherchen auf, dass Proch offensichtlich eng mit dem seit dem Jahr 2000 in Deutschland verbotenenen Neonazi-Netzwerk „Blood & Honour“ zusammenarbeitet. Das Netzwerk organisiert weltweit extrem rechte Musikveranstaltungen und hat sich zum Ziel gesetzt, damit u.a. die nationalsozialistische Weltanschauung zu verbreiten. Gegen „Combat 18″, den bewaffneten Arm von „Blood & Honour“, gab es 2003 Razzien und Festnahmen – auch in Neumünster. Trotz Verbot war „Blood & Honour“ weiter in Deutschland aktiv und trat u.a. als Unterstützernetzwerk für den NSU auf, d.h. organisierte Wohnungen, Waffen, etc. für die Terrorzelle.

Als ein offenbar von „Blood & Honour“-Kreisen organisiertes Rechtsrock-Konzert mit der Band „Kategorie C“ am 13.05.2017 im Clubheim des Rockerclubs „Bandidos“ in Wahlstedt stattfand, fungierte der NPD-Ratsherr Proch als „Schleuser“, d.h. er wartete am so genannten Schleusungspunkt an der B206 auf Gäste des konspirativ organisierten Konzerts, um ihnen nach Kontrolle ihrer Tickets die Wegbeschreibung zum Veranstaltungsort mitzuteilen.

Für uns steht fest: Es ist unvereinbar, dass Proch gleichzeitig im obersten demokratischen Gremium der Stadt Neumünster sitzt und gemeinsame Sache mit Rockergangs wie den „Bandidos“ und vor allem „Blood & Honour“ macht. Wir rufen daher auf: Kommt am 13.06. ab 16:30 Uhr vors Rathaus. Verleihen wir der Forderung Nachdruck, Proch seine demokratischen Ämter zu entziehen. Schmeißt ihn endlich raus aus der Ratsversammlung!

[NMS] Prochs Kameraden von „Blood & Honour“ als NSU-Unterstützernetzwerk


„Das Bundesinnenministerium hatte die Organisation ‚Blood and Honour‘ im Jahr 2000 verboten. Sie soll eines der wichtigsten Unterstützernetzwerke des rechtsterroristischen NSU gewesen sein. Aktivisten von ‚Blood and Honour‘ haben dem NSU-Trio Wohnungen zur Verfügung gestellt; einem ehemaligen Spitzenfunktionär wird vorgeworfen, mit der Beschaffung einer Waffe für den NSU beauftragt worden zu sein.“ (link) Einige Zeilen weiter heißt es in dem Artikel, der Deutschland-Chef von „Blood & Honour“ solle auch nach dem Verbot noch aktiv gewesen sein.

Dass Spuren des NSU nach Neumünster führen, zeigten Recherchen schon vor ein paar Jahren: Christiane Dolscheids Name stand auf der NSU-UnterstützerInnenliste (Screenshot), bekannt ist ebenfalls, dass Holger G. und einer der „Uwes“ am vom „Club 88″ organisierten „Whitelaw“-Konzert besuchten, das von der Polizei aufgelöst wurde. Dass es eine aktive Kooperation von Ratsherr Mark Michael Proch und noch bestehenden „Blood & Honour“-Strukturen gibt, wie das Konzert in Wahlstedt gezeigt hat, wird angesichts dieser neuen Erkenntnisse noch brisanter.

Derweil haben mehrere Medien die Informationen der Antifa aufgegriffen: Der shz und das Hamburger Abendblatt (hier und hier) berichteten über das Konzert und die Verstrickungen zwischen Nazis und Rockern, die Morgenpost sowie die taz nord berichten auch von der Anwesenheit von Mark Michael Proch.

[NMS] Ratsherr Hand in Hand mit verbotenem Neonazi-Netzwerk


Der Neumünsteraner Ratsherr Mark Michael Proch, der Vertreter im obersten demokratischen Gremium der Stadt an der Schwale ist, arbeitet offensichtlich eng mit dem seit dem Jahr 2000 in Deutschland verbotenenen Neonazi-Netzwerk „Blood & Honour“ zusammen. Das Netzwerk organisiert weltweit extrem rechte Musikveranstaltungen und hat sich zum Ziel gesetzt, damit u.a. die nationalsozialistische Weltanschauung zu verbreiten. Gegen „Combat 18″, den bewaffneten Arm von „Blood & Honour“, gab es 2003 Razzien und Festnahmen u.a. in Neumünster. Als ein offenbar von „Blood & Honour“-Kreisen organisiertes Rechtsrock-Konzert mit der Band „Kategorie C“ am vergangenen Wochenende im Clubheim des Rockerclubs „Bandidos“ in Wahlstedt stattfand, fungierte der NPD-Ratsherr als „Schleuser“, d.h. er wartete am so genannten Schleusungspunkt an der B206 auf Gäste des konspirativ organisierten Konzerts, um ihnen nach Kontrolle ihrer Tickets die Wegbeschreibung zum Veranstaltungsort mitzuteilen.

Die Antifaschistische Aktion Neumünster und die Antifaschistische Koordination Lübeck fordern angesichts dieser skandalösen Zusammenarbeit: Proch müssen seine demokratischen Ämter entzogen werden! Zudem fragen wir, wie es sein kann, dass eine im Verfassungsschutzbericht geführte Neonaziband wie „Kategorie C“ in Schleswig-Holstein ungestört Konzerte abhalten kann, es in anderen Bundesländern aber möglich ist, diese Konzerte zu verbieten?

Alle Hintergründe hier: https://linksunten.indymedia.org/de/node/212950