Archiv der Kategorie 'Neumünster'

[NMS] R.I.P. Heather – Soliaktion für #defendcville


Am 12.08.2017 wurde die Antifaschistin Heather Heyer bei einem Nazi-Terroranschlag, bei dem ein Auto gezielt in eine antirassistische Demo gelenkt wurde, ermordet. In Gedenken an die Opfer des Naziterrors und in Solidarität mit #defendcville haben wir die Nazikneipe Titanic mit einer entsprechenden Banderole beklebt. Nazis sind Mörder – den antifaschistischen Selbstschutz organisieren!

[SH] Sa, 01.07.: „To punch or not to punch a nazi..“ – Antifa-Diskussionsrunde auf dem Off The Radar


„To punch or not to punch a nazi, that is the question“
Diskussionrunde zum Thema Militanz von und mit der Antifa NMS

Samstag, 01.07.2017, vormittags (nach dem G20-Mobivortrag der IL), im Elphie auf dem Off the Radar-Festival in Negenharrie

„Und wir werden weiterkämpfen, das kann nicht nur friedlich sein. Auch wenn es gefährlich ist, mischen wir uns wieder ein. […] Doch auf eines gilt es auch zu achten, und ich hoff, dass das noch so viele kapiern, dass wir niemals so skrupellos werden wie die Nazis oder die, die uns regiern.“ Als der Alt-Right-Nazi Richard Spencer in den USA vor laufenden Kameras von einem Antifa umgeboxt wurde, flammte die Debatte darüber, wie weit Widerstand gehen kann, darf und muss, wieder auf. Diese offene Diskussionsrunde von und mit der Antifaschistischen Aktion Neumünster lädt ein, sich über Funktion und Grenzen von Militanz, die uns im alltäglichen Kampf gegen Nazis ebenso begegnet wie bei den anstehenden Protesten gegen den G20, auszutauschen.

[NMS] Proch unter Druck: Erfolgreicher Antifa-Protest vor der Ratsversammlung


Etwa 20 Antifas aus Neumünster haben sich gestern mit Transparenten vor dem Rathaus postiert, um anlässlich der Sitzung der Ratsversammlung gegen die Rocker- und Naziterror-Verstrickungen des NPD-Ratsherrn Mark Michael Proch zu demonstrieren.

Proch war von dem Aufruf der Antifaschistischen Aktion Neumünster offenbar so eingeschüchtert, dass er sich nicht alleine zum Rathaus traute. Schon 45 Minuten vor Beginn der Ratsversammlung eskortierten ihn ganze zehn KameradInnen, die größtenteils aus anderen Städten Schleswig-Holsteins angereist waren, zum Nebeneingang. Angesichts der Hinweise darauf, dass Proch Kontakte zu Naziterroristen von „Combat 18″ pflegt und mit dem verbotenen Neonazi-Netzwerk „Blood & Honour“ zusammenarbeitet, war es durchaus aussagekräftig, dass der Neumünsteraner Nazi Patrick Freutsmiedl zu seiner Eskorte gehörte. „Frustschniedl“, wie ihn die Satire-Seite „Hooligans gegen Satzbau“ taufte, war u.a. dadurch aufgefallen, dass er in sozialen Medien „Werbung “ für „Blood & Honour“ verbreitete, mit „C18″ unterschriebene Morddrohungen auf Stromkästen etc. schmierte und offen mit dem Naziterroristen Anders Breivik sympathisierte (vgl. Screenshots in diesem Indymedia-Artikel).

Die anwesende Presse griff den von den Antifas verlesenen Redebeitrag auf und berichtete umfangreich (siehe Kieler Nachrichten, Holsteinischer Courier 1/2).

KEINE RUHE FÜR NAZIS – SCHMEIßT PROCH AUS DER RATSVERSAMMLUNG!

[NMS] Video zu Prochs Verstrickungen online


Zieht euch das Video zu den Hintergründen von Mark Michael Prochs Rocker- und Naziterror-Verstrickungen rein, kommt am nächsten Dienstag vors Rathaus in Neumünster und macht Druck: Keine Ruhe für Nazis – Schmeißt Proch aus der Ratsversammlung!

[NMS] 13.06.2017: Keine Ruhe für Nazis – Schmeißt Proch aus der Ratsversammlung!


Am 13.06.2017 findet die nächste Sitzung der Neumünsteraner Ratsversammlung statt, mit dabei auch der NPD-Ratsherr Mark Michael Proch. Vor Kurzem deckten antifaschistische Recherchen auf, dass Proch offensichtlich eng mit dem seit dem Jahr 2000 in Deutschland verbotenenen Neonazi-Netzwerk „Blood & Honour“ zusammenarbeitet. Das Netzwerk organisiert weltweit extrem rechte Musikveranstaltungen und hat sich zum Ziel gesetzt, damit u.a. die nationalsozialistische Weltanschauung zu verbreiten. Gegen „Combat 18″, den bewaffneten Arm von „Blood & Honour“, gab es 2003 Razzien und Festnahmen – auch in Neumünster. Trotz Verbot war „Blood & Honour“ weiter in Deutschland aktiv und trat u.a. als Unterstützernetzwerk für den NSU auf, d.h. organisierte Wohnungen, Waffen, etc. für die Terrorzelle.

Als ein offenbar von „Blood & Honour“-Kreisen organisiertes Rechtsrock-Konzert mit der Band „Kategorie C“ am 13.05.2017 im Clubheim des Rockerclubs „Bandidos“ in Wahlstedt stattfand, fungierte der NPD-Ratsherr Proch als „Schleuser“, d.h. er wartete am so genannten Schleusungspunkt an der B206 auf Gäste des konspirativ organisierten Konzerts, um ihnen nach Kontrolle ihrer Tickets die Wegbeschreibung zum Veranstaltungsort mitzuteilen.

Für uns steht fest: Es ist unvereinbar, dass Proch gleichzeitig im obersten demokratischen Gremium der Stadt Neumünster sitzt und gemeinsame Sache mit Rockergangs wie den „Bandidos“ und vor allem „Blood & Honour“ macht. Wir rufen daher auf: Kommt am 13.06. ab 16:30 Uhr vors Rathaus. Verleihen wir der Forderung Nachdruck, Proch seine demokratischen Ämter zu entziehen. Schmeißt ihn endlich raus aus der Ratsversammlung!