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[NMS] Ratsherr Hand in Hand mit verbotenem Neonazi-Netzwerk


Der Neumünsteraner Ratsherr Mark Michael Proch, der Vertreter im obersten demokratischen Gremium der Stadt an der Schwale ist, arbeitet offensichtlich eng mit dem seit dem Jahr 2000 in Deutschland verbotenenen Neonazi-Netzwerk „Blood & Honour“ zusammen. Das Netzwerk organisiert weltweit extrem rechte Musikveranstaltungen und hat sich zum Ziel gesetzt, damit u.a. die nationalsozialistische Weltanschauung zu verbreiten. Gegen „Combat 18″, den bewaffneten Arm von „Blood & Honour“, gab es 2003 Razzien und Festnahmen u.a. in Neumünster. Als ein offenbar von „Blood & Honour“-Kreisen organisiertes Rechtsrock-Konzert mit der Band „Kategorie C“ am vergangenen Wochenende im Clubheim des Rockerclubs „Bandidos“ in Wahlstedt stattfand, fungierte der NPD-Ratsherr als „Schleuser“, d.h. er wartete am so genannten Schleusungspunkt an der B206 auf Gäste des konspirativ organisierten Konzerts, um ihnen nach Kontrolle ihrer Tickets die Wegbeschreibung zum Veranstaltungsort mitzuteilen.

Die Antifaschistische Aktion Neumünster und die Antifaschistische Koordination Lübeck fordern angesichts dieser skandalösen Zusammenarbeit: Proch müssen seine demokratischen Ämter entzogen werden! Zudem fragen wir, wie es sein kann, dass eine im Verfassungsschutzbericht geführte Neonaziband wie „Kategorie C“ in Schleswig-Holstein ungestört Konzerte abhalten kann, es in anderen Bundesländern aber möglich ist, diese Konzerte zu verbieten?

Alle Hintergründe hier: https://linksunten.indymedia.org/de/node/212950

[NMS] Fr, 19.05.17: AJZ Café zum G20


Im AJZ Café heißt es heute „Grenzenlose Solidarität statt G20″:

Im Juli kommt der G20-Gipfel nach HH, aber es wird nicht nur das Gipfeltreffen von Merkel, Trump, Erdogan, Putin und all ihren meist nicht minder rassistischen und autoritären FreundInnen werden. Es wird auch unser Gipfel, ein Gipfel der Bewegungen und der Aktionen – das wahrscheinlich größte Protest-Event in Deutschland seit Jahrzehnten. Was ist geplant? Was ist die „rote Zone“ und wie kommen wir da hin? Welche Demos und Aktionen gibt es? …

Ab 18 Uhr Mitkochen
Ab 20 Uhr veganes Essen gegen Spende
Ab 20.30 Uhr Vortrag, Eintritt frei!

[SH] „Behaltet euren Mist“ – Aktion der „dorfantifa“ gegen das Aukruger Tivoli

Aukrug legt nach. Offenbar gab es unter dem Motto „Behaltet euren Mist“ eine Aktion der „dorfantifa“ gegen das Tivoli, in dem schon mehrfach Veranstaltungen der AfD stattfanden. Wir dokumentieren einen Artikel von indymedia linksunten.
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#aukrug: behaltet euren mist! aktion gegen afd-treff tivoli

aukrug wurde in den letzten wochen und monaten von rassisten wie petry und gauland heimgesucht. das dorf hat deutlich gemacht, dass es mehrheitlich nix von der menschenfeindlichen argumentation der blaubraunen hält. die wahlparty zur landtagswahl hat auch nur hier stattgefunden, weil woanders mal wieder kein raum zu finden war (aus gründen!).
sven lohse stellte das von ihm gepachtete tivoli bereitwillig zu verfügung. aber auch in aukrug wollte keiner die langweiligen reden hören, gerade mal dreißig gäste kamen zur party. von storch heulte mal wieder rum, auch das sei die schuld der antifa, was für viel heiterkeit im netz sorgte – die gegendemo der antifa fand nämlich mit 250 leuten in kiel statt, also gut 45km entfernt. dieses detail war von storch wohl entgangen. nach der müden wahlparty veröffentlichte die afd einen spendenaufruf für den isolventen lohse, der arm im arm mit von sayn-wittgenstein in die kamera lächelt. wir hoffen, dass lohse seinen laden bald dicht macht und aukrug weitere belästigungen durch rassisten aus ganz deutschland erspart bleiben. bis es so weit ist, werden wir ihm und seinen afd-freunden den abschied so unangenehm wie möglich machen. die afd-wahlwerbung, die in aukruger briefkästen lag, haben wir schon mal durch den maishächsler gejagt und uns am tag der befreiung vom faschismus mit mistforken in der hand zum tivoli begeben: behaltet euren blaubraunen mist! schulter an schulter gegen den faschismus statt arm in arm mit der afd! antifa heißt landarbeit!


Den Artikel findet ihr unter https://linksunten.indymedia.org/de/node/212013

[NMS] Fr, 05.05.17: Poetry Slam mit Zara Zerbe und Konstantin Kalaschnikoch im AJZ Café

Die LKR wird wohl ab morgens auf dem Großflecken versuchen, mit Hilfe ihres Wahlkampfmobils doch noch aus der politischen Bedeutungslosigkeit herauszukommen. Ab 18 Uhr gibt es am selben Ort dann eine Kundgebung der rassistischen Kleinstpartei, auf der auch der schon erwähnte „stramme Rechtsaußen“ Hans-Olaf Henkel auftreten wird – wohl nicht ganze ohne Gegenproteste.

Wer sich das antut, braucht danach was mit Niveau. Wir hätten da etwas Passendes: Poetry Slam mit Zara Zerbe und Konstantin Kalaschnikoch im AJZ Café! Ab 18 Uhr Mitkochen, ab 20 Uhr vegane EfA (Essen für Alle), ab 20.30 Uhr Kultur, diesmal Poetry Slam, u.a. mit Zara Zerbe und Konstantin Kalaschnikoch.

„Deutschland, was hat dich nur so ruiniert? Es ist die Kälte, die brennt. Es ist längst Nacht im Abendland!“ In ihrem „Brandstifter-Blues“ und anderen Stücken bringt Zara, die dieses Jahr u.a. beim Women*s March in Kiel auftrat, aktuelle gesellschaftliche Widersprüche auf den Punkt. Mehr zu Zara unter https://seepferdchenundpommes.wordpress.com/

Mit dabei ist auch der Kieler Poetry-Slammer Konstantin Kalaschnikoch, der nach eigenen Angaben solange umherirrt, bis er seine „immere Stimme“ gefunden hat, „um ihr anständig Schellen zu verpassen“. Er ist Mitglied der Unterschleif Mediagroup (UMG) und der Lesebühne FederKiel. Mehr Infos unter: http://kalaschnikoch.wordpress.com/

[NMS] Countdown zur #ltwsh? Kann kommen.


Während die AfD weiter um den Einzug in den Landtag bangen muss (letzten Umfragen zufolge krebst sie bei 5% herum), warten wir weiterhin mit Vorfreude auf ihren groß angekündigten „Countdown“. Zum von der Partei als „Wundermittel“ angepriesenen Wahlwerbespot kommentierte der shz: „Nummer vier marschiert im Wald und sehnt sich nach mehr Sicherheit und Ordnung, während im unscharfen Bildhintergrund eine nebulöse blonde Frau umherschleicht. Ist das Absicht oder Panne? Muss sie oder muss er sich fürchten?“ und „Gut 4600 Aufrufe sind für eine Protestpartei keine große Hausnummer.“ Die letzten Auftritte in Aukrug floppten erneut, das Dorf bleibt standhaft und macht Gauland und Co. immer wieder klar, dass sie mit ihren rassistischen Positionen nicht willkommen sind. Auch in Kiel machte die AfD am Wochenende ihrem Slogan „Klar zur Wende!“ alle Ehre und musste umdrehen, bevor sie mit ihrer Kundgebung im Stadtteil Gaarden überhaupt beginnen konnte. Am 15.04. schrieb die Partei, sie erreiche immer mehr Anfragen, „warum von uns keine Plakate an den Straßen zu sehen sind“. Wir hätten da einen Verdacht ;-)

In diesem Kontext rufen wir weiterhin dazu auf: Haltet eure Umwelt sauber!